Seit dem Gründungstag sind nun 50 Jahre vergangen und die Welt hat sich entscheidend verändert. Vorbei sind die Märsche der Turner mit Tambour und flatternder Fahne zum nächsten Bahnhof, von wo „das Dampfross die fröhliche Schar nach Zürich führte“, vorbei sind die Diskussionen um das Turnlokal, vorbei die Tanzmusik mit Handorgel und Violine, der Eintritt zur Abendunterhaltung für 50 Rappen. Geblieben ist die Notwendigkeit der körperlichen Ertüchtigung, vor allem in unserer Zeit des Motors, der Bewegungsarmut, der Haltungsschäden. Geblieben ist die Bedeutung eines gut geführten Vereins für die Einführung des jungen Bürgers in die Regeln unseres demokratischen Lebens: Diskussion, Anträge, Abstimmung, Unterziehen der Minderheit unter den Willen der Mehrheit, Übernahme von Verantwortung und Verpflichtung andern gegenüber. Mögen die Formen sich ändern, die Substanz bleibt:

„Gesunder Geist in gesundem Körper“

Korbball